Start        Kontakt        Klassen        Kooperation        Work         Links        Jugendhilfezentrum 


Die Grundschule

Die Grundschule der Heinrich-Hoffmann-Schule in Riegel besteht derzeit aus zwei Jahrgangsübergreifenden Klassen, so genannten Familienklassen, in denen die Erst- bis Viertklässler gemeinsam unterrichtet werden..

Die Kinder kommen mit den verschiedensten Auffälligkeiten an unsere Schule, oft auch während des laufenden Schuljahres. Oft haben sie wenig Lust auf Schule, kommen mit Schulfrust zu uns.

Ein sehr differenziertes und individuelles Eingehen auf die Kinder ist unerlässlich.

Unser Ziel ist es, jedes einzelne Kind auf seinem Weg zu begleiten und bestmöglich zu fördern. Für uns spielt dabei Maria Montessori eine wichtige Rolle und unsere Schule hat es sich zum Ziel gesetzt, den Grundschulbereich in den nächsten Jahren zunehmend an ihren Grundsätzen zu orientieren.

Gartentag 2010

Im Klettergarten
 

Die Familienklassen

Die jahrgangsübergreifenden Klassen kommen „unseren“ Kindern sehr entgegen. Schulanfänger und Kinder, die im laufenden Schuljahr in die Klasse kommen, wachsen in eine bestehende Lerngruppe hinein. Sie erfahren durch die anderen Kinder eine Menge über Regeln und Rituale und der Einstieg gelingt im Allgemeinen leichter.

Außerdem lernen die „Kleinen“ von den „Großen“ und umgekehrt, in dem sie sich gegenseitig anregen und helfen. Auf diese Weise entstehen wiederum wichtige soziale Lernfelder. Die Kinder merken, dass Unterschiede im Lernstand ganz normal sind und nebenbei erleben die lernschwächeren Kinder unserer Klasse ihre Lernprobleme nicht so stark, dafür aber ihre Stärken in anderen Bereichen.

 

Die Freie Arbeit und die „gebundene“ Unterrichtsform

Die Kinder erleben jeden Tag Freie Arbeit und gebundenen Unterricht (MeNuK, Bewegung, Spiel und Sport, Französisch, …). Auch  der wöchentliche Morgenkreis und der Wochenabschluss finden in gebundener Form statt.
Die Kinder üben so ganz „normalen“ Unterricht, ein besonderer Förderschwerpunkt ist auch hier das Verhalten in einer Gruppe (Zuhören, Melderegeln einhalten, über etwas berichten, eine Geschichte erzählen, usw.) und die Einschätzung des eigenen Verhaltens (Wochenziele, Tagesreflexion, Umgang mit Konflikten).
In der Freien Arbeit sollen die Kinder ihre Arbeit, ihr Lerntempo und die Zahl der Wiederholungen einer Arbeit frei wählen können. Ziel ist, selbständig und eigenverantwortlich zu lernen. Hierfür bereiteten die Lehrerinnen die Umgebung der Kinder vor, beobachten, begleiten und führen die Kinder in neues Material ein.

Gerade im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern, aber auch für die Freie Arbeit im Allgemeinen ist es unerlässlich, klare Regeln und Strukturen vorzugeben. Hierzu gehört z.B., dass die Kinder die Materialien, mit denen sie gearbeitet haben wieder sorgfältig aufräumen, dass sie andere Kinder bei der Arbeit nicht stören, usw.. Erfahrungsgemäß sind sehr viele Kinder unserer Schule wenig selbständig und kreativ. Es fällt ihnen deshalb auch schwer, ihr eigenes Lernen in die Hand zu nehmen. Dann ist es notwendig, dass die Lehrerinnen Vorschläge machen und dem Kind bei der Auswahl der Arbeit behilflich sind. Manchmal ist es auch nötig, dem Kind vorzugeben, was es zu tun hat, weil es mit der Freiheit noch gar nicht umgehen kann, oder sonst verweigern würde. Als gut hat sich in unseren Klassen auch erwiesen, den Kindern Mathematik und Deutsch als täglichen Pflichtbereich zu geben.

Der Lehrplan

Unser wichtigstes Ziel ist es, Kinder auf die Regelschule und das Leben ohne eine besondere Hilfe vorzubereiten. Wir unterrichten deshalb nach dem allgemein gültigen Grundschullehrplan.

In unserem Grundschulbereich werden alle Grund- und Förderschulkinder gemeinsam unterrichtet.