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Am Montag, den
15.01.2007 brachen sechs Schüler mit einem Erzieher und zwei Lehrern
in den Schwarzwald zur Skifreizeit auf. Da jedoch im Schwarzwald kein
Schnee lag und auch kein Wintereinbruch für die Woche angekündigt
wurde, ließen wir unsere Skier und Snowboards gleich in Riegel zurück.
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Der Titisee vom
Hochfirst aus. |
Trotz des
fehlenden Schnees wurde es uns nicht langweilig. An zwei Tagen nutzten wir
das schöne Frühlingswetter aus. So wanderten wir auf den nahe gelegenen
Hochfirst und hatten, zu unserer Überraschung, einen tollen Blick.
Vom Aussichtsturm aus konnten wir in den Schwarzwald, auf den Titisee und
sogar auf die Alpen sehen. |
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Am nächsten Tag
machten wir am Waldrand ein Geländespiel. Wir spielten in zwei Gruppen und
mussten versuchen der anderen Mannschaft die Luftballons zu klauen. In den
Luftballons befanden sich Kärtchen mit Punkten. Außerdem hatte jeder
Spieler ein „Leben“ in Form einer Wäscheklammer. Ohne dieses „Leben“
durften die Spieler keine Aktionen durchführen. So waren wir knappe zwei
Stunden damit beschäftigt, Luftballons durch den Wald zu tragen und den
Gegnern die Luftballons oder ihr „Leben“ zu klauen. |
Die
Jungs vor dem Geländespiel.


Herr Benz erklärt die Regeln.
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Am Abend ging
es dann nochmals in den Wald zu einer Nachtwanderung. Zuerst gingen
wir in der Gruppe einen dunklen, schmalen Weg entlang. Mitten im Wald
wartete dann eine Mutprobe auf uns: Mehrere Teelichter waren in
größerem Abstand hintereinander aufgestellt. Wer sich traute, ging
entlang der Teelichter allein durch den Wald. Wir hatten einen Abstand
von fünf Minuten zwischen den einzelnen Nachtwanderern vereinbart. Bei
dieser Aktion stellte sich heraus, dass es ganz schön anstrengend ist,
wenn man gar nichts sieht und ganz allein quer durch einen Wald gehen
muss. Wir kamen aber alle heil und unverletzt am Treffpunkt an.
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An einem
Nachmittag waren wir Hinterzarten eingeladen. Dort wohnt Frau Zwerger,
eine Erzieherin in unserer Gruppe. Herr Zwerger, ihr Mann, bietet
Ausbildungen und Weiterbildungen im Bereich der Erlebnispädagogik an.
Zu diesem Zweck hat Herr Zwerger eine Seilbrücke in der Nähe von
Hinterzarten. |
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Zuerst bekamen wir
einen Gurt und einen Helm und fuhren dann zur Seilbrücke. Nachdem alle
Gurt und Helm angelegt hatten, durften wir die Schlucht auf der Seilbrücke
überqueren. Am höchsten Punkt ist das Seil ca. 12 Meter über der Schlucht.
Da mussten sich einige überwinden und es gab die einen oder anderen
weichen Knie. Bis auf zwei gingen jedoch alle über die Seilbrücke und
wieder zurück. |

Herr Zwerger sorgt für
Sicherheit!
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Halil hat das Ziel im
Auge. |
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Nach dieser
tollen ersten Aktion, hatten die Zwergers noch eine zweite
Überraschung dabei. Wir durften noch Pfeil und Bogen schießen. Dabei
zeigte sich, dass einige Schüler eine ruhige Hand und ein gutes Auge
haben. Meist waren die Luftballons, die es zu treffen galt, schnell
geplatzt.
Dieser
Nachmittag war ein echter Höhepunkt und hat allen, sowohl den Schülern
als auch den Erziehern/ Lehrern viel Spaß gemacht. |
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Für das
angesagte schlechte Wetter hatten wir uns eine wetterunabhängige
Aktion überlegt. Wir fuhren nach Weil am Rhein ins Laguna. Im Laguna
war wenig los. Der Wildwasserkanal und die Rutschen waren fest in
unserer Hand. Aber auch die vielen Möglichkeiten ein bisschen zu
entspannen, nutzten wir in vollen Zügen. So verging der Tag im Nu und
wir kamen ohne „Baumsperre“ (Sturm: Kyrill !!) wieder hoch in den
Schwarzwald.
Zwischen den
ganzen Aktionen waren wir in unserer „Ferienwohnung.“ Dort kochten wir
lecker Essen und spielten Spiele oder Gameboy und lösten schwierige
Sudoku – Rätsel. |
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So konnten wir
am Freitag auf eine schöne abwechslungsreiche Woche zurückblicken.
Obwohl es keinen Schnee gab, hatten wir ein tolles Programm und ein
kurzweilige Woche. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit dem
Schnee.
Mit dabei
waren:
Werner, Jonas, Markus, Nino, Christian, Halil, Herr Benz, Herr Bruckert
und Herr Binder.
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